logo pg um den gotthard

Firmvorbereitung Glaubensnetz: Gehe und bete - dazu machte sich eine Gruppe von Firmlingen, Paten und Angehörigen unter Leitung von Elvira und Erich Kuhn am 9. Juli von der Marienfigur am Kindergarten aus auf den Schneeberger Meditationsweg. Einige Firmlinge gingen am 11. Juli den Meditaitonsweg gemeinsam mit der Schneeberger Kolpingfamilie.

In bewegenden Worten schilderte Elivra Kuhn die Geschichte der Marienfigur, die in den Erschütterungen des zweiten Weltkriegs stehen geblieben war.

Der handschriftliche Brief eines Soldaten, dessen Name auf dem Kriegerdenkmal auf dem Friedhof verzeichnet ist, wurde zum Gedenken an die vielen jungen Leute, die in Kriegen ihr Leben lassen mussten, und zu einem leisen, aber sehr eindringlichen Appell für den Frieden.

Die Erklärungen von Elivra Kuhn und die gemeinsam gesungenen Lieder, mit der Gitarre begleitet von Heiner Schnorr, trugen dazu bei, dass die Stationen des Weges zugleich an Situationen des eigenen Lebens erinnerten. 

Auf regennassen Waldwegen erzählten Zeichen der Natur vom Werden und Vergehen. Als Impuls, über die Wachstumsringe ihres eigenen Lebens nachzudenken, erhielten alle Teilnehmer*innen eine kleine Baumscheibe, deren Jahresringe gut erkennbar waren.

Die Station der Stelen von Josef Speth erinnerte an die christliche Hoffnung, auch im Vergehen und in jeder Enttäuschung, etwas erwarten zu dürfen.

Die Familienkapelle, der Regenbogen über der Brücke und das Kreuz in der Roscheklinge zeigten Werte im Leben auf, die Hoffnung und Halt geben für den Weg, auch wenn er durch finstere Schluchten und in Täler führt: Zusammenhalt in der Familie, Toleranz, Gottvertrauen und Wertschätzung für Menschen in jeder Not.

Mit der Ansicht vom Sommerberg, Dankesworten und dem Segen vom Berg herab endete dieser intensive Weg.

W. Ganz

Bei schönem Feiertagswetter versammelten sich die Gläubigen am 03.06.2021 um 10.00 Uhr zur heiligen Messe, die von Herrn Pater Arulraja Francis Raja an der Mariensäule feierlich zelebriert wurde. Zur Einhaltung von Sicherheitsabständen war der Marktplatz auf Abstand bestuhlt und unter Beachtung der geltenden Hygieneregeln trugen die Besucher Mundschutz. Ferner stand wie üblich Desinfektionsmittel bereit.

Zahlreiche Helferinnen hatten bereits seit den frühen Morgenstunden den Eingang zur Pfarrkirche sowie den Platz an der Mariensäule mit Blumenteppichen festlich geschmückt. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst durch Kirchenmusikerin Simone Grimm, Sängerinnen und Sänger aus dem Chor St. Gangolf sowie Musikanten der Stadtkapelle Amorbach.

Die Ursprünge des Wortes Fronleichnam liegen im Mittelhochdeutschen: "Vron" bedeutete damals Herr und "Lichnam" Leib bzw. Körper. Fronleichnam bedeutet somit "Das Fest des lebendigen Leibes Christi".

In der Predigt ging Pater Arulraja Francis Raja auf die besondere Tischgemeinschaft mit Jesu ein. Wenn in der Eucharistie der Priester die Worte Jesu - "das ist mein Leib" und "das ist mein Blut" spricht, dann werden das Brot zum Leib und der Wein zum Blut von Jesus, er ist damit wirklich bei uns. Verbunden damit ist die Hoffnung, dass uns Jesus und seine Liebe in unserem innersten Wesen verwandeln, wenn wir anschließend die heilige Kommunion empfangen. Durch die Messfeier im Freien, bringen wir Katholiken an Fronleichnam diese Hoffnung öffentlich und für alle Menschen deutlich sichtbar zum Ausdruck.  

Die traditionelle Prozession durch die Straßen unserer Stadt, konnte aufgrund der im Innenstadtbereich nicht sicher umsetzbaren Corona-Auflagen für die Durchführung von Prozessionen in diesem Jahr leider nicht durchgeführt werden. Stattdessen wurde gemeinsam eine kurze Andacht gebetet. Das Tantum Ergo wurde von den Sängerinnen und Sängern vorgetragen und nach dem Tagesgebet von Fronleichnam spendete Pater Arulraja Francis Raja den Segen. 

Herzlichen Dank an alle Beteiligten, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben. 

„FÜRCHTE DICH NICHT; DENN ICH BIN MIT DIR“

(Jesaja 41,10a)

Walldürnwallfahrt der PG Um den Gotthard am 12.06.2021

Aufgrund der andauernden Maßnahmen zum Schutz vor Coronainfektionen, die keine wirklich schönen Prozessionen zulassen, wurde auch die diesjährige Walldürnwallfahrt von den Verantwortlichen der Pfarreiengemeinschaft abgesagt.

Nachdem die Basilika in Walldürn geöffnet bleibt, können jedoch Einzelpilger, KLEINGRUPPEN oder Familien die Wallfahrt unternehmen, wenn sie dabei die jeweils geltenden Sicherheitsvorkehrungen in beiden Bundesländern (BY, BW) beachten.

Hier finden Sie dazu vertraute und neue Texte zum diesjährigen Wallfahrtsthema als Anregung für Ihre ganz persönliche Wallfahrt.

Alle, die in unserer PG für die Walldürnwallfahrt verantwortlich sind, wünschen Ihnen dafür Gottes Segen.

Walburga Ganz

Nachdem die Corona-Beschränkungen weiterhin unser Leben bestimmen und derzeit nicht abzusehen ist, wann ein Elterabend sein könnte und in welcher Weise die Erstkommunionfeiern im April stattfinden können, haben wir uns entschlossen die gemeinsame Kommunionfeier in den Herbst zu verschieben.

Mit dem Freitag nach dem 1. Schultag beginnen die gemeinsamen Weggottesdienste für alle. Die Erstkommunionfeiern finden dann im Oktober statt.

1. Weggottesdienst: Freitag, 17.09. 17.00 Uhr in der Pfarrkirche in Amorbach

2. Weggottesdienst: Freitag, 24.09. 17.00 Uhr in der Pfarrkirche in Schneeberg

3. Weggottesdienst: Freitag, 01.10. 17.00 Uhr in der Pfarrkirche in Amorbach

4. Weggottesdienst: Freitag, 08.10. 17.00 Uhr in der Pfarrkirche in Schneeberg

Die Termine für die Erstbeichte und für Proben werden noch vereinbart.

Erstkommuniongottesdienst am Sonntag, 10.10. 10.00 Uhr in Schneeberg

Erstkommuniongottesdienst am Samstag, 16.10. 10.00 Uhr in Amorbach

Erstkommuniongottesdienst am Samstag, 23.10. 10.00 Uhr in Weilbach

Die Termine für die Elternabende werden noch bekannt gegeben.

Im Jahresschlussgottesdienst am Silvesterabend in der Pfarrkirche St. Gangolf nutzte Pfarrer Christian Wöber die Gelegenheit, um dem langjährigen Kirchenpfleger Valentin Kneisel zu danken.

Anfang des Jahres hatte er das Amt des Kirchenpflegers nach 19 Jahren an Roland Throm übergeben und war nach insgesamt 31 Jahren aus der Kirchenverwaltung ausgeschieden.

Pfarrer Wöber schilderte in seiner Ansprache, wie Valentin Kneisel in den vielen Jahren als Kirchenpfleger und Kirchenverwaltungsmitglied zum Wohl der Pfarrei St. Gangolf gewirkt und sich intensiv mit seinen Begabungen und Fähigkeiten eingebracht hat.

Als die sichtbaren Dinge, die seine Handschrift tragen, nannte Pfarrer Wöber

  • das energetisch renovierte Pfarrheim, das runderneuert und durch einen behindertengerechten Toilettenanbau ergänzt für die Zukunft gerüstet ist
  • die Pfarrkirche St. Gangolf mit dem gesamten Umfeld, wo immer wieder größere und kleinere Anschaffungen und Reparaturen nötig waren,
  • das renovierte Pfarrhaus mit Büroräumen, einem Besprechungsraum und vergrößerter Büchereifläche.
  • den Erhalt der Amorsbrunner Kapelle, des angrenzenden Friedhofs und nebenstehenden Hauses

Pfarrer Wöber lobte  die große Ruhe und Beharrlichkeit von Herrn Valentin Kneisel, mit der er diese Dinge vorangetrieben hat und dankte im Namen der Pfarrei St. Gangolf für das langjährige, segensreiche Wirken von Valentin Kneisel für unsere Pfarrgemeinde.

Darüber hinaus war es Valentin Kneisel zeitlebens immer wichtig, sich für andere und das Allgemeinwohl einzusetzen:

  • als Elternbeiratsvorsitzender in den Kindergärten und der Realschule
  • in der Vorstandschaft der Kolpingfamilie Amorbach, und dabei auch für 14 Jahre als 1. Vorsitzender
  • in seinem Engagement für das Kinder- und Jugenddorf Klinge
  • und vor allem in unserer Pfarrgemeinde.

Zum Dank dafür wurde Herr Valentin Kneisel anschließend im Auftrag unseres Bischofs von Pfarrer Wöber mit der höchsten Auszeichnung geehrt, die die Diözese Würzburg zu vergeben hat, der Ehrennadel des Bistums.

Mit einem „Danke für alles!“ und „Vergelt´s Gott!“ schloß Pfarrer Wöber die Ehrung. Der so Geehrte dankte in einer kurzen Ansprache an die Pfarrgemeinde.

Durch die staatlich verordnete allgemeine Ausgangsbeschränkung ist es leider nicht möglich die Sternsingeraktion mit Besuchen von Haus zu Haus durch Sternsingergruppen durchzuführen.

Wir bedauern, dass die Kinder und Ministrant(inn)en, die wieder gerne den Segen in die Wohnungen gebracht und für arme Kinder in der Welt gesammelt hätten, in diesem Jahr nicht durch die Straßen ziehen dürfen.

In den Kirchen werden am Dreikönigstag die Türaufkleber gesegnet, die Sie dann gerne mitnehmen bzw. abholen können.

Wer eine Spende für das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ geben möchte, das zahlreiche Hilfsprojekte in vielen Ländern der Erde fördert, möge bitte einen Umschlag mit der Aufschrift „Sternsinger“ in die Kollektenkörbchen bei den Gottesdiensten oder in den Briefkasten der Pfarrbüros einwerfen. (Für eine erwünschte Spendenquittung bitte Namen und Adresse angeben.)

Herzlichen Dank!

 

Nach langem Ringen haben wir uns entschlossen den geplanten Familiengottesdienst um 15.30 Uhr und die Christmette um 17.00 Uhr in Amorbach an der Mariensäule abzusagen. Ebenso findet die Kinderkrippenfeier um 17.00 Uhr in Weilbach im Alten Schulhof nicht statt.

Seit Tagen mehren sich die Apelle, coronabedingt Zusammenkünfte zu vermeiden. Bei den Gottesdiensten im Freien können wir trotz der Ordnungsdienste nicht garantieren, dass der erforderliche Abstand auf jeden Fall eingehalten wird.

Einige werden nun sagen: Endlich wird auf die gestiegenen Coronazahlen durch das teilweise Absagen der Gottesdienste reagiert. Anderen wird die Entscheidung zur Teilnahme abgenommen, die vielleicht mit einem mulmigen Gefühl sich innerlich eher verpflichtet gefühlt hätten teilzunehmen. Manche werden sicher auch enttäuscht sein einen ihnen so wichtigen Gottesdienst im Jahresablauf nun nicht gemeinsam feiern zu können. 

Wir laden ein den Heiligen Abend in den Häusern zu gestalten. Dazu finden Sie einen Vorschlag im Gotteslob unter der Nummer 26.

Es liegen auch in den Pfarrkirchen Anregungen zum Gebet aus.

Außerdem stehen unter familie.bistum-wuerzburg.de Hausgottesdienste für Familien zum Download zur Verfügung.

Gottesdienstübertragungen von Christmetten gibt es unter anderem im Bayerischen Fernsehen um 19.30 Uhr und in der ARD um 23.20 Uhr.

Die Weihnachtsgottesdienste aus dem Würzburger Dom werden auf der Homepage (bistum-wuerzburg.de), dem Youtube-Kanal des Bistums und bei Mainfranken TV übertragen.

Danneben gibt es unzählige Livestreams im Internet.

Zudem sind am Heiligen Abend und an den Weihnachtstagen die Kirchen geöffnet, um dort die Krippen zu besuchen.

Auch in diesem Jahr kommt das Friedenslicht aus Bethlehem zu uns. In der Wortgottesfeier hören wir die Geschichte vom Hirten Simon, der sein Licht verteilt hat.

Mit dieser Geschichte laden wir auch Kinder herzlich ein.

Das Licht von Betlehem können alle im Gottesdienst empfangen und mit nach Hause nehmen. Bitte bringt/ bringen Sie dafür eine Laterne mit!

Das Licht aus Bethlehem ist ein Zeichen der Freude und der Hoffnung, die  auch durch schwierige Zeiten führen können. Der Hirte Simon zeigt, wie wir uns dabei helfen können.

(Auch für diesen Gottesdienst gelten die aktuellen allgemeinen Abstands- und  Hygieneregeln)

Wir freuen uns auf euch und auf Sie!

Euer Vorbereitungsteam

Beim Spaziergang durch unsere Stadt leuchten nun an vielen Stellen die Amorbacher Adventsfenster! In der Innenstadt und in den Wohngebieten gibt es schöne weihnachtlich dekorierte Advenstfenster zu bewundern. Viele Einwohner und ganze Familien haben Engagement, Leidenschaft und Zeit investiert um diese besondere Wochen für uns zum Leuchten zu bringen. Inzwischen sind es über 50 Fenster!  Wir laden Euch herzlich ein zu einem Rundgang durch Amorbach! Die Fenster bleiben über die Advents- und Weihnachtszeit bis Ende der Weihnachtsferien geöffnet. Gerne können noch weitere dazu kommen - die Aktion kann weiter wachsen! Für nähere Infos und bei Teilnahme - meldet Euch bei Anita Weber (Tel. 902011)

Einen Stadtplan (mit Markierungen) als Begleiter könnt Ihr unter den Downloads finden. Bei Neuerungen wird er aktualisiert.

https://www.pg-gotthard.de/download/download-file?path=Adventsfenster28112020.pdf

Der Frauenbund gestaltet in den kommenden vier Adventswochen jeweils ein Fenster des Pfarrheims St. Benedikt in Amorbach. Am 02.12., 09.12., 16.12. und 21.12.2020 werden nach und nach alle vier Fenster geöffnet. Mit einer Kurzandacht (15-20min) wollen wir gemeinsam auf der Pfarrwiese im Freien etwas zur Ruhe kommen und den Advent spüren. Natürlich sind hierbei die bekannten Hygienregeln zu beachten.

Wir wünschen uns, dass die Adventsfenster

  • jedem Einzelnen Freude bereiten
  • uns miteinander verbinden
  • uns anregen gemeinsam Schönes zu schaffen
  • uns zeigen, wie glücklich es macht anderen eine kleine Freude machen kann! 

Einen Advent mit vielen schönen leuchtenden Augenblicken

wünscht Euch der

Frauenbund Zweigverein Amorbach

„Einen neuen Himmel und eine neue Erde“

Ökumenischer Gottesdienst für alle, die trauern am 25.11. 2020, 18.30 Uhr in der Pfarrkirche in Weilbach.

Insbesondere Menschen, die trauern, sind zum Gottesdienst am 25.11., um 18.30 Uhr in der Pfarrkriche in Weilbach eingeladen.

Außer dem Gebet und der Musik als Ausdruck für Trauer und Klage wird der Gottesdienst Gottes Wort in der Trauer Raum geben.

Herzliche Einladung!

Marie Sunder-Plassmann                                         Walburga Ganz

Ev. Kirchengemeinde Amorbach                             PG Um den Gotthard i.O

Das Kirchgeld ist eine süddeutsche Besonderheit. Während in allen anderen Bundesländern dieDas Kirchgeld ist eine süddeutsche Besonderheit. Während in allen anderen Bundesländern dieKirchensteuer mit 9 Prozent der maßgeblichen Lohn- oder Einkommensteuer berechnet wird,zahlen die Katholiken in Bayern (und Baden-Württemberg) nur 8 Prozent.Die Kirchensteuer ist bei uns deswegen niedriger angesetzt, weil in Bayern und Baden-Württemberg diePfarreien diese 1%-Differenz - in Form als „Kirchgeld“ - erheben.Die KirchensteuerDie vom Finanzamt eingezogene Kirchensteuer geht an die Diözese Würzburg. Aus derKirchensteuer zahlt die Diözese bei uns z.B. die Gehälter für die pastoralen Mitarbeiter. Invergangenen Jahren wurden daraus auch Renovierungen kirchlicher Gebäude unterstützt.Das KirchgeldDas Kirchgeld bleibt zu hundert Prozent bei uns in den der jeweiligen Pfarrei.Das Kirchgeld ermöglicht die pastorale und soziale Arbeit unserer Pfarrgemeinden und sichert dieAusstattung der Kirchen, der Pfarrheime und der Büchereien etc.Es bildet eine der wichtigsten Geldquellen für die Finanzierung der laufenden Aufgaben unsererPfarreien. Dazu gehört vor allem Unterhalt und Heizen der Kirchen, der Pfarrheime und derBüchereien sowie die Finanzierung der verschiedenen kirchlichen Aktivitäten.Wie viel Kirchgeld soll ich zahlen?Kirchgeldpflichtig ist jedes Kirchenmitglied mit Hauptwohnsitz in unseren Pfarreien, das• über 18 Jahre alt ist,und• eigene Einkünfte oder Bezüge, die zur Bestreitung des Unterhalts bestimmt oder geeignet sind,von jährlich mehr als 1.800 € bezieht.Das Kirchgeld beträgt mindestens 2,50 €. Wir bitten Sie, Ihre finanziellen Möglichkeiten selbsteinzuschätzen und entsprechend Ihrem Einkommen mehr zu spenden.Herzlichen Dank für Ihre finanzielle Unterstützung,ohne die unsere Pfarrgemeinden um Vieles ärmer wären!

Denken Sie noch an Ostern? Haben wir doch gerade Sorgen genug: Wie gedenken wir unserer Verstorbenen? Wie werden wir Weihnachten feiern können?

Die Entwicklung der Pandemie fordert noch einmal, nein immer noch unsere ganze Aufmerksamkeit. Wie sehr hatten wir auf normalen Betrieb in Schulen und Kitas gehofft! Wie sehr hatten viele BewohnerInnen der Pflegeeinrichtungen gehofft, wieder Gottesdienste feiern und Besuche empfangen zu dürfen! Und nun gibt es fast täglich neue Enttäuschungen.

Mancher Gottesdienst fiel dieses Jahr an Ostern aus, doch Ostern fiel nicht aus.

Am Fernseher oder PC konnten wir das Evangelium der Emmausjünger hören. Sie laufen weg von Jerusalem, weil sie es dort nach dem Tod Jesu nicht mehr aushalten. Alle Hoffnungen, die sie auf ihn gesetzt hatten, waren zerbrochen. Auf ihrem Weg begegnet ihnen ein Fremder, ohne dass sie in ihm Jesus erkennen können. Er fragt nach ihren Sorgen. Einer erzählt, was passiert ist, und die ganze Enttäuschung spricht aus den Worten: „Wir aber hatten gehofft, ...“

Wir aber hatten gehofft …! Diese Worte waren in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder zu hören. Nicht nur als körperliche Krankheit, sondern auch als Verursacher von seelischen Leiden hat diese Pandemie vielen Menschen Sorgen und Enttäuschungen, Einsamkeit und Angst bereitet.

Etwas hat damals die Jünger Jesu bewogen, den fremden Begleiter zu bitten: „Bleibe bei uns!“ Ein Hoffnungsfunke ist da, dass etwas mit ihnen geschieht, wenn er bleibt.

Die Jünger waren nicht allein. Sie gingen zusammen durch ihre Enttäuschung und sie schöpften zusammen Hoffnung. Herr bleibe bei uns!

Auch wir können zusammen durch diese Zeit gehen.

Können wir nicht auch bitten wie die Jünger?

Walburga Ganz

­